Unionsfraktionschef Jens Spahn sieht sich nach der Bekanntgabe seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA mit Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei konfrontiert. Die Entscheidung, ein Kind über eine Leihmutter zu bekommen, löste eine Kontroverse aus, da die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und die CDU diese in einem Parteitagsbeschluss im Februar bekräftigt hatte. CDU-Landesvorsitzender Daniel Peters und die Schatzmeisterin der Frauen-Union, Rosin, forderten Spahns Rücktritt und warfen ihm vor, sich über geltendes Recht und den Geist des Gesetzes hinweggesetzt zu haben. Auch der hessische Bundestagsabgeordnete Michael Brand kritisierte das Vorgehen als unglaubwürdig. Spahn verteidigte seine Entscheidung und erklärte, er habe lange mit sich gerungen, da es keine einfachen Entscheidungen gebe. Er beabsichtige, seine politische Zukunft im September mit der Fraktion zu erörtern. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, das CDU-Präsidium werde sich mit dem Thema befassen, betonte jedoch, dass an der bestehenden Rechtslage keine Änderungen vorgenommen werden sollten.
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In einer Fernsehansprache an die Nation hat US-Präsident Donald Trump China den größten Hackerangriff auf amerikanische Wahldaten in der Geschichte vorgeworfen. Er behauptete, die Volksrepublik habe sich über mehrere Jahre hinweg mehr als 200 Millionen Datensätze von US-Wählern angeeignet. Trump kündigte die Freigabe von Geheimdienstinformationen an, die Schwachstellen im amerikanischen Wahlsystem aufzeigen sollen, und drängte auf Maßnahmen zur Sicherung der kommenden Kongress-Zwahlen im November. Er bezog sich dabei auch auf das Jahr 2020 und behauptete, China habe dazu beigetragen, dass ihm die Präsidentschaft gestohlen wurde. Die chinesische Regierung wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und bezeichnete sie als „Lügenmärchen“ sowie als „kompletten Unsinn“. Peking betonte das Prinzip der Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder und forderte die USA zur Selbstreflexion auf. Die Vorwürfe werden von US-Politikern der Opposition sowie von US-Geheimdiensten, die bereits 2021 keine Hinweise auf eine Manipulation der Wahlen 2020 fanden, als unbegründet zurückgewiesen.
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Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Reform des Emissionshandelsystems (ETS) vorgelegt, um die europäische Industrie angesichts globalen Wettbewerbsdrucks und hoher Energiepreise zu entlasten. Kern des Entwurfs ist eine Verlangsamung der Reduktion der verfügbaren CO2-Zertifikate. Während die Menge der Zertifikate bisher jährlich um etwa 4,3 bis 4,4 Prozent sinken sollte, sieht die Kommission für den Zeitraum von 2031 bis 2035 eine Senkung um 3,7 Prozent und von 2036 bis 2040 um 1,7 Prozent vor. Zudem sollen die Ausgaben aus dem ETS gezielter in die Dekarbonisierung fließen, wobei mindestens die Hälfte der Einnahmen zweckgebunden für industrielle Investitionen eingesetzt werden soll. Das System soll zudem auf den Schiffsverkehr, den Flugverkehr zu Staaten außerhalb der EU sowie auf Müllverbrennungsanlagen ausgeweitet werden. Die Reform stößt auf geteilte Reaktionen: Während die Christdemokraten die Fortführung des ETS als Vorteil für klimaneutrale Investitionen loben, kritisiert die SPD die unzureichende Emissionsminderung und soziale Aspekte. Die Zustimmung von Mitgliedstaaten und dem Europaparlament steht noch aus.
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Im Rahmen des 26. Deutsch-Französischen Ministerrats haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit vereinbart. Wie nach dem Treffen auf Schloss Augustusburg in Brühl bekannt wurde, wird sich die Bundeswehr in diesem Jahr erstmals an einer Nuklearübung der französischen Armee beteiligen. Die Teilnahme deutscher Kräfte im konventionellen Bereich soll die europäische Abschreckung ergänzen und ist komplementär zur nuklearen Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO zu verstehen. Als erster operativer Schritt der strategischen Zusammenarbeit wurde die Verlegung französischer Rafale-Kampfjets nach Nörvenich in Nordrhein-Westfalen festgehalten. Trotz des Scheiterns des gemeinsamen Kampfflugzeug-Projekts FCAS wollen beide Länder an technologischen Komponenten, wie etwa der sogenannten „Combat Cloud“ zur Vernetzung von Waffensystemen, weiterarbeiten. Zudem wurde die Absicht bekräftigt, die Kooperation bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Raumfahrt und Quantentechnologie zu intensivieren. Eine Finanzierung französischer Atomwaffen durch Deutschland ist nicht vorgesehen.
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Der künftige britische Premierminister Andy Burnham verfolgt das Ziel einer stärkeren Regionalisierung des Vereinigten Königreichums, um das Wirtschaftswachstum landesweit zu fördern. Sein Plan sieht vor, die Macht und die Budgetrechte der lokalen Verwaltungen, insbesondere in den Ballungsräumen, zu stärken. Dazu gehört auch die Verlegung von Teilen der Administration aus der Downing Street nach Manchester. Burnham, der seit 2017 Bürgermeister von Manchester ist, strebt mehr Eigenverantwortlichkeit und eigene Steuereinnahmen für die Regionen an, um die starke Zentralisierung auf London zu verringern. Am Montag, den 20. Juli 2026, ist eine Zeremonie zur Amtsübernahme von Keir Starmer an Andy Burnham geplant. Während der Vorgänger Starmer nach einer verlorenen Regional- und Kommunalwahl aus dem Amt scheiterte, setzt Burnham auf eine Dezentralisierung der politischen Entscheidungen. Experten sehen in der Auslagerung von Macht in die Regionen eine essenzielle Voraussetzung für das künftige Wachstum des Landes.
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Abgeschwaechte Entwuerfe fuer EEG-Reform und Netzpaket
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Referentenentwürfe für ein neues Netzpaket sowie eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgelegt. Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wurden gegenüber früheren Entwürfen deutlich abgeschwächt.
Im Bereich der EEG-Reform sieht der Entwurf für neue kleine Solaranlagen unter 25 Kilowatt keine vollständige Abschaffung der Einspeisevergütung mehr vor. Stattdessen ist eine befristete Übergangszahlung vorgesehen, die für sehr kleine Anlagen bis 2029 greifen kann. Danach sollen die Betreiber ihren Strom selbst vermarkten.
Das Netzpaket zielt darauf ab, den Zubau von Wind- und PV-Anlagen an die Netzkapazitäten anzupassen. Die Einstufung von Gebieten als „kapazitätslimitiert“ bleibt bestehen, jedoch sollen Kompensationszahlungen bei netzbedingten Abschaltungen künftig lediglich reduziert und nicht gänzlich gestrichen werden. Zudem ist eine technische Begrenzung der Einspeiseleistung vorgesehen. Für die Biomasse-Förderung sieht der Entwurf eine Erhöhung der Ausbauziele von 8,4 auf mindestens 9,5 Gigawatt bis 2035 vor.
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Astronomen haben bei dem etwa 49 Lichtjahre entfernten Exoplaneten LHS 1140 b erstmals den Nachweis einer Atmosphäre eines felsigen Planeten in der bewohnbaren Zone erbracht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Collin Cherubim von der Harvard University identifizierte mithilfe des WINERED-Spektrografen am Magellan-Clay-Teleskop in Chile charakteristische Absorptionslinien von Helium. Der Fund deutet darauf hin, dass der Planet eine Gashülle besitzt, wobei Helium aus der oberen Atmosphäre in den Weltraum entweicht.
Die Daten aus dem Jahr 2024 zeigten ein deutliches Signal, das bei einer erneuten Beobachtung im Jahr 2025 jedoch nicht mehr nachweisbar war. Die Forscher prüfen derzeit, ob sich die Form des Gasstroms verändert hat oder die Aktivität des umkreisenden Roten Zwergs das Signal beeinflusste. LHS 1140 b weist etwa die 5,6-fache Erdmasse und den 1,73-fachen Erdradius auf. Die gemessene Dichte spricht für einen überwiegend felsigen Kern, wobei astrophysikalische Modelle zusätzlich eine Komponente mit geringerer Dichte, wie Wasser oder eine Gashülle, nahelegen.
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Die Erweiterung „Mega-Entwicklung – Dunkelnacht“ des Pokémon-Sammelkartenspiels ist am 17. Juli 2026 erschienen. Die neue Serie umfasst über 115 Karten, darunter unter anderem Mega-Darkrai-ex, Mega-Skelabra-ex, Mega-Zeraora-ex und Mega-Stalobor-ex. Die Erweiterung ist sowohl physisch als auch in der digitalen Anwendung „Pokémon-Sammelkartenspiel-Live“ verfügbar. In der digitalen Version werden neue Funktionen im Deck-Editor sowie neue Kampfpass-Decks und kosmetische Gegenstände angeboten.
Zum Verkaufsstart sind verschiedene Produkte wie Boosterpacks, 3er-Blister, Booster-Bundles und Top-Trainer-Boxen erhältlich. Während der Onlinehändler Amazon die Produkte zum empfohlenen Verkaufspreis (UVP) anbietet, verlangen erste Händler bereits Aufschläge von über 100 % auf die UVP. So wird beispielsweise ein 3er-Pack statt für 15,99 Euro bereits für 25,99 Euro angeboten. Um den Weiterverkauf durch Scalper zu erschweren, nutzt Amazon für besonders gefragte Artikel ein Einladungssystem für Interessenten.
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Das Videospiel Grand Theft Auto 6 (GTA 6) wird am 19. November 2026 erscheinen. Zum Verkaufsstart ist das Spiel ausschließlich für die Konsolen PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S angekündigt; eine PC-Version wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Der ehemalige Rockstar-Entwickler John Ricchio erklärte dazu, dass eine Entwicklung mit den technischen Einschränkungen der Konsolen einfacher sei, da eine spätere Erweiterung für den PC leichter umsetzbar sei als eine nachträgliche Reduzierung der Grafikleistung.
Nach der Eröffnung der Vorbestellungen am 25. Juni meldet das Marktforschungsunternehmen Newzoo für die erste Woche einen geschätzten globalen Umsatz von rund 260 Millionen US-Dollar. Die Vorbestellungen sind bei verschiedenen Händlern wie Amazon und MediaMarkt verfügbar. Preislich wird die Standardausgabe mit etwa 80 Euro angeboten, während die Ultimate Edition 99,99 Euro kostet. Newzoo prognostiziert für den Veröffentlichungswoche Umsätze in einer Spanne von 3,25 bis 5,2 Milliarden US-Dollar.
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Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben Beitragsgelder in Immobilienfonds der Verius-AG investiert und dabei Verluste in Höhe von insgesamt mehr als 170 Millionen Euro erlitten. Die Investitionen in die Verius-Immobilienfonds führten laut Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zu massiven finanziellen Einbußen. Unter den Betroffenen befinden sich unter anderem die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg mit 50 Millionen Euro, die KV Hessen mit 30 Millionen Euro sowie die KV Schleswig-Holstein mit 16 Millionen Euro. Bei den Krankenkassen sind die Kaufmännische Krankenkasse KKH (47,4 Millionen Euro), die Pronova BKK (10 Millionen Euro) und die BKK Gildemeister Seidensticker (7,9 Millionen Euro) mit hohen Summen beteiligt. Auch die IKK Südwest investierte zwei Millionen Euro. Mehrere Kassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben Klagen gegen Finanzinstitute wie die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank eingereicht, da sie eine vorsätzliche Täuschung über das Risiko der Anlagen vorwerfen. Die Finanzinstitute weisen die Vorwürfe zurück.
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Die SAP-Aktie verzeichnete im XETRA-Handel einen Rückgang von 2,84 Prozent auf 136,72 Euro. Damit setzt sich ein Abwärtstrend fort, der durch verschiedene Faktoren belastet wird. Die UBS senkte ihr Kursziel für die Aktie von 205 Euro auf 164 Euro, behielt jedoch die Einstufung „Buy“ bei. Als Begründung für die Kurszielsenkung wurden Bewertungsgründe sowie die Komplexität der Unternehmenssoftware angeführt.
Zusätzlicher Druck entstand durch eine Umschichtung von Softwarewerten in Hardware- und Chiptitel, ausgelöst durch angekündigte KI-Investitionen des US-Konkurrenten Oracle. Zudem belasteten geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran die europäischen Technologiewerte. SAP befindet sich derzeit in der Quiet Period vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen am 23. Juli. Parallel dazu läuft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,6 Milliarden Euro bis Ende Juli. Während die UBS ihr Kursziel deutlich kürzte, hält JPMorgan an einem Kursziel von 175 Euro und einer „Neutral“-Einstufung fest.
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Die BNP Paribas stellt ihr Deutschlandgeschäft im Bereich Corporate & Institutional Banking (CIB) neu auf. Nach dem Ausscheiden von Frank Vogel, der sich neuen Aufgaben außerhalb der Gruppe widmet, wird das Firmenkundensegment künftig von einer Doppelspitze geleitet. Jan-Philipp Gillmann und Nico Ruse übernehmen die Positionen als Co-Heads. Gillmann wird seine Funktion zum 1. September 2026 antreten, während Ruse zum 1. November 2026 in das Amt berufen wurde. Mit dieser personellen Neuerung verfolgt die Bank das Ziel, das Wachstum in Deutschland voranzutreiben und die Zusammenarbeit mit Unternehmenskunden sowie institutionellen Kunden zu vertiefen. Die Neubesetzung erfolgt in einem Zeitraum, in dem das CIB-Geschäft in den vergangenen Jahren ein kräftiges Wachstum verzeichnete. Die Bank betrachtet Deutschland dabei als einen zentralen Baustein ihrer europäischen Strategie und als wichtigen Schlüsselmarkt.
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Auf der 13. Etappe der Tour de France, der mit über 205 Kilometern längsten Teilstück der diesjährigen Rundfahrt, triumphierte der Schweizer Mauro Schmid. Der Fahrer des Teams Jayco AlUla setzte sich in Belfort im Sprint gegen Harold Tejada durch, nachdem das Duo sich etwa 15 Kilometer vor dem Ziel von einer größeren Ausreißergruppe abgesetzt hatte. Für Schmid markiert dies seinen ersten Etappensieg bei der Tour.
In der Gesamtwertung erzielte der Brite Tom Pidcock einen bedeutenden Sprung: Er rückte von Platz zehn auf den vierten Rang vor, wobei er nur noch 13 Sekunden Rückstand auf den Dritten Remco Evenepoel aufweist. Das Gelbe Trikot verteidigte Tadej Pogacar. Der Deutsche Florian Lipowitz verlor in der Wertung einen Platz und liegt nun auf Rang sieben. Während die Ausreißer die Etappe gewannen, konnte das Hauptfeld, das rund sieben Minuten zurücklag, keine entscheidenden Attacken setzen. Die Etappe führte über den Ballon d’Alsace der ersten Kategorie.
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Nach der 13. Etappe der Tour de France nach Belfort hat Tom Pidcock durch einen Ausbruch in einer großen Ausreißergruppe einen bedeutenden Sprung in der Gesamtwertung gemacht. Der Brite belegte am Freitag den dritten Platz der Etappe hinter Mauro Schmid und Harold Tejada. Durch den Gewinn von über sieben Minuten auf die Führenden rückte Pidcock von Platz zehn auf den vierten Platz der Gesamtwertung vor, nur noch neun Sekunden hinter Remco Evenepoel.
Tadej Pogacar, der weiterhin die Spitze der Klassifikation hält, bezeichnete Pidcock als potenziellen Anwärter und äußerte sich besorgt über die hohe Intensität des Rennens. Trotz der Kontrolle durch das Peloton wurde das Feld mit einem Schnitt von nahezu 50 km/h belastet. Während Pidcock die Top-Zehn als realistisches Ziel ansieht, rechnet er im kommenden Zeitfahren mit Zeitverlusten. Die kommende Etappe in den Vogesen gilt aufgrund der anspruchsvollen Anstiege als entscheidende Herausforderung für die Fahrer.
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Beim ersten Training zum Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps sicherte sich Kimi Antonelli die Bestzeit. Der Mercedes-Pilot erreichte eine Zeit von 1:45,944 Minuten und lag damit 0,190 Sekunden vor Lando Norris im McLaren. Max Verstappen belegte den dritten Rang und lag fast eine halbe Sekunde hinter Antonelli. Der Red-Bull-Pilot äußerte sich unzufrieden mit der Fahrbarkeit seines Autos und bezeichnete die Situation als inakzeptabel.
Das Training war von Unterbrechungen geprägt. Eine rote Flagge wurde aufgrund von Kies auf der Strecke ausgerufen, eine zweite erfolgte nach einem schweren Unfall von Pierre Gasly. Der Alpine-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen die Streckenbegrenzung, wobei er die Hinterachse und das Heck beschädigte. Die Strecke musste anschließend gereinigt werden.
In der Weltmeisterschaft führt Antonelli mit 25 Punkten Vorsprung vor George Russell, der im Training den achten Platz belegte. Lewis Hamilton folgt mit einem Abstand von sieben Punkten. Nico Hülkenberg belegte den 17. Platz.
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