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Nachrichten vom: Samstag, 18. Juli 2026, 18:00

Eskalation bei AfD in Nordrhein-Westfalen

In der AfD Nordrhein-Westfalen ist es zu einer Eskalation zwischen dem Landesverband und der Bundespartei gekommen. Der Bundesvorstand um Alice Weidel und Tino Chrupalla forderte den Abbruch der laufenden Landeswahlversammlung in Marl, um die Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl 2027 neu anzusetzen. Begründet wurde dies mit dem Vorwurf, dass Delegierte durch Drohungen oder Druck unter Druck gesetzt worden seien, was die Rechtssicherheit der Liste gefährde. Landesvorsitzender Martin Vincentz wies die Forderung zurück und erklärte, eine laufende Versammlung könne rechtlich nicht abgebrochen werden. Er bestritt zudem Vorwürfe einer Beeinflussung der geheimen Wahl und warf der Bundesspitze vor, sich in die Zusammensetzung der Liste einzumischen. Der Parteitag wurde am 17. Juli 2026 fortgesetzt. Hintergrund der Spannungen ist ein Richtungskampf zwischen dem moderaten Lager um Vincentz und einem völkisch-nationalistischen Flügel um Matthias Helferich, der durch gezielte Verzögerungstaktiken, die sogenannte „Operation Filibuster“, versuchte, die Aufstellung zu blockieren.

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Intensive Drohnenangriffe im Schwarzmeer-Raum

Im Rahmen des anhaltenden Krieges zwischen der Ukraine und Russland haben sich die militärischen Aktivitäten im Schwarzmeer-Raum sowie die Drohnenangriffe auf die Infrastruktur beider Seiten intensiviert. Laut dem Kommandeur der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, wurden im Juli zahlreiche russische Schiffe im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer getroffen, darunter Frachter, Tanker und Schlepper. Browdi gab an, dass Moskau aufgrund dieser Angriffe Teile seiner Drohneneinheiten von der Front abziehe, um den Schiffsverkehr zu schützen. Gleichzeitig meldete Russland Angriffe auf die ukrainische Hafenstadt Odessa, bei denen Hafeninfrastruktur und Schiffe getroffen wurden; ein Mensch wurde dabei getötet. In Russland führten ukrainische Drohnenangriffe auf Logistikzentren zu Todesopfern und Verletzten, unter anderem im Gebiet Tambow und bei einem Lager im Gebiet Moskau. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte zudem die Zerstörung eines russischen Tu-95-Bombers auf dem Stützpunkt Engels. Die Angriffe auf die Infrastruktur dienen laut Selenskyj dazu, den russischen Nachschub zu stören.

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US-Angriffe beeinträchtigen iranische Infrastruktur

Im Rahmen einer erneuten Angriffsserie des US-Militärs auf den Iran sind die Wasserversorgung und die zivile Infrastruktur im Süden des Landes massiv beeinträchtigt worden. Nach Bombardierungen einer Meerwasserentsalzungsanlage in der Region Dschask fehlt mindestens 10.000 Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser; 20 Dörfer an der Küste sind betroffen. Zudem wurden Brücken und Straßen in der Provinz Hormosgan sowie in der Nähe von Bandar Abbas angegriffen, wobei nach iranischen Angaben drei Menschen getötet und acht verletzt wurden. Die USA führen diese Angriffe durch, um die militärischen Fähigkeiten des Iran sowie dessen Fähigkeit zum Beschuss der Straße von Hormus zu schwächen. Als Vergeltung attackierten iranische Streitkräfte US-Militäreinrichtungen in Kuwait und Jordanien, wobei Munitionslager, Kommandoeinrichtungen und Treibstofftanks ins Visier genommen wurden. In Bahrain lösten Angriffe Sirenenwarnungen aus. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist infolge der Eskalation fast zum Erliegen gekommen.

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