Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Nachrichten vom: Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:00

Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Ziele

Ukrainische Drohnenangriffe haben in Russland mehrere Ziele getroffen, darunter Infrastruktureinrichtungen in St. Petersburg sowie einen Reisebus in der Region Donezk. Laut den Behörden in der von Russland besetzten Region Donezk wurden bei einem Angriff auf einen Linienbus auf der Strecke zwischen Moskau und der Krim mindestens sieben Menschen getötet und elf weitere verletzt. Die Angaben können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. In St. Petersburg trafen Drohnen Energie- und Militäranlagen, unter anderem ein Ölterminal sowie ein Objekt im Stadtbezirk Kronstadt. Der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow, meldete die Beschädigung mehrerer Infrastruktureinrichtungen, wobei keine Todesopfer zu beklagen waren. Infolge der Angriffe kam es zu Rauchwolken und eine vorübergehende Einschränkung des Flugbetriebs am Flughafen Pulkowo. Der ukrainische Präsident Selenskyj gab an, die Angriffe zielten darauf ab, ein Wirtschaftsforum zu stören. Der Kreml kündigte Reaktionen auf die Angriffe an und sieht darin eine Bestätigung seines weiteren Vorgehens.

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Deutschland kandidiert für UN-Sicherheitsrat

Deutschland bewirbt sich für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028. Bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung am Mittwoch steht die Bundesrepublik in einem Wettbewerb mit Österreich und Portugal um zwei frei werdende Plätze der Regionalgruppe „Westeuropäische und andere Staaten“. Für eine erfolgreiche Kandidatur ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, was bei den teilnahmeberechtigten Mitgliedstaaten 128 Ja-Stimmen entspricht. Außenminister Johann Wadephul, der für die diplomatischen Bemühungen in New York präsent ist, zeigt sich zuversichtlich, die erforderliche Stimmenzahl zu erreichen. Er betont das Engagement Deutschlands für die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen. Gleichzeitig gilt die Wahl als entscheidend für das internationale Ansehen der Bundesregierung. Während Deutschland als verlässlicher Partner gilt, stehen die Mitbewerber Österreich und Portugal im direkten Vergleich. Die Entscheidung über die Neubesetzung der Sitze wird am Mittwoch nach 16:00 Uhr deutscher Zeit erwartet.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Kubicki fordert FDP-Comeback

Anlässlich des 80-jährigen Bestehens des FDP-Landesverbandes Schleswig-Holstein in Kiel rief der neue Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki ein politisches Comeback der Partei aus. Bei der Festveranstaltung verfolgt der 74-Jährige das Ziel, die FDP wieder über die Fünf-Prozent-Hürde zu führen und strebt einen Stimmenanteil von zehn Prozent an. Kubicki kritisierte in seiner Rede die wirtschaftliche Lage und warnte, dass viele Unternehmen am Existenzminimum seien und zahlreiche Menschen Existenzsorgen hätten. Er forderte eine schnelle wirtschaftspolitische Umsteuerung. Der ehemalige Parteichef Christian Lindner sprach ebenfalls als Gastredner und bezeichnete die Feier als ersten Schritt auf dem Weg zu einem Comeback. Er appellierte an alle freiheitsliebenden Menschen, sich hinter den neuen Bundesvorsitzenden zu versammeln. Kubicki war beim Bundesparteitag der FDP in Berlin als Nachfolger von Christian Dürr gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann zum neuen Vorsitzenden gewählt worden.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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